Willkommen auf der Wordpool Homepage!
Diese Website ist sowohl Sammelstelle für (deutschsprachige) Anagramme als auch Homepage des Wordpool-Programms,
einer Software, die das Suchen nach Anagrammen etwas erleichtern
kann.
Ein Anagramm erhält man, indem man die Buchstaben eines oder mehrerer Worte so umstellt, dass sich daraus
eine andere, ebenfalls sinnvolle Anordnung ergibt. Dieser Vorgang wird Anagrammieren genannt. Ein einfaches
Beispiel hierfür ist das Wort "REGEN", dessen Buchstaben man zu anderen Worten wie
"GERNE", "GENRE" oder "ENGER" umordnen kann. Wichtig ist dabei, dass ALLE Buchstaben
des Ausgangsbegriffs (allgemein: der Startzeichenfolge) verwendet werden. In diesem Fall spricht man von einem
Vollanagramm. Werden nicht alle Buchstaben verwendet, dann handelt es sich um Teilanagramme. Um bei dem Beispiel
"REGEN" zu bleiben: Teilanagramme hiervon sind z.B. "GERN", "ENGE", "GEN"
oder "REN".
Eine spezielle Art von Anagrammen sind Palindrome. Diese haben die Eigenschaft, dass sie von rechts nach links
gelesen ebenfalls einen (wenn auch nicht unbedingt denselben) Sinn ergeben. Auch hierfür liefert das Wort
"REGEN" mit dem Palindrom "NEGER" ein Beispiel. Weitere Beispiele sind Worte wie
"NEBEL" (=> "LEBEN") oder "RENTNER".
In der Anagramm-Sammlung werden sowohl mit Wordpool gefundene
Anagramme als auch Einsendungen von Besuchern vorgestellt.
Mehr allgemeine Informationen zum Thema Anagramme finden Sie z.B. auf den hier
verlinkten Seiten.
Anagramme aus dem Computer
Ein "gutes" Anagramm sollte weiterhin in Bezug zur ursprünglichen Zeichenfolge stehen, indem es einen
Hintersinn, eine weitere Bedeutungsebene zum Vorschein bringt. Es ist im besten Fall eine Persiflage des oder der
Worte, aus denen es hervorgegangen ist, indem es diese satirisch aufs Korn nimmt und/oder als das Gegenteil ihrer
vordergründigen Bedeutung bzw. Konnotation(en) entlarvt. Beispiele für in dieser Weise "gelungene"
Anagramme sind etwa "Arbeitsmarkt = makaber trist" oder "Todesstrafe = oft Desaster".
Leider ist der so definierte Anspruch in der Realität nur äusserst selten erfüllbar. In aller Regel ist
bereits die Ausbeute an Anagrammen, die unabhängig von der Bedeutung ihrer Ausgangszeichenfolge einen Sinn ergeben,
nur sehr gering. So gibt man sich häufig nach langem Suchen mit solchen Ergebnissen zufrieden, die nicht die
Qualität haben, die man sich gewünscht hätte, sondern sich darauf beschränken, einfach nur originell
oder zumindest witzig zu sein.
Zu einer Steigerung der Qualität kann auch der Computer nicht direkt beitragen. Dennoch ist bereits das Zusammenstellen
von Vollanagrammen aus zulässigen Wörtern insofern hilfreich, als dass der rein technische Aspekt des Neuordnens
automatisch erledigt wird. Das eigentliche Suchen nach einem sinnvollen Anagramm kann dann auf der Ebene von ganzen
Wörtern erfolgen, statt auf der von Buchstaben oder Silben. Auch wer angewidert die Nase rümpft, weil ihm das bloße
Herumsuchen in einer Liste zu mechanisch und öde ist, wird vielleicht trotzdem den einen oder anderen Schritt weiterkommen,
indem er evtl. auf Wörter stößt, auf die er auch nach mehrstündigem Starren aufs Papier nicht gekommen wäre.
Wie auch immer, die Suche nach lohnenden Anagrammen ist und bleibt mit oder ohne Computerhilfe mühsam genug.
In diesem Sinne wünsche ich allen Interessenten
Heroisches Fluchen! (= Froehliches Suchen!)